Vortragsprogramm 2022

            in Zusammenarbeit mit der

Volkshochschule des Landkreises Goslar

  

 Zur Zeit ist eine elektronische oder telefonische Anmeldung beim Geschichtsverein Goslar
unter Angabe des Vor- und Nachnamens, der Adresse
und der Telefonnummer erforderlich.
Geschichtsverein Goslar e. V.
info@gv-goslar.de, Tel.: 05321 / 3182757. 
 
Donnerstag, 21. April 2022, 19:30 Uhr
Großer Sitzungssaal Kreishaus Goslar 
Gert Wölfert: 
Gebäudeabbrüche an der Klubgartenstraße –
künstlerisch verarbeitet
 
anschließend ab ca. 20:00 Uhr 
Mitgliederversammlung
 
Mittwoch, 27. April 2022, 18:00 Uhr,
Großes Heiliges Kreuz
Verleihung des Goslarer Geschichtspreises
an Dr. Peter Schyga
 
Donnerstag 12. Mai 2022, 19:30 Uhr
Großer Sitzungssaal Kreishaus Goslar 
Dr. Ludwig Christian Bamberg: 
Der Goslarer Dom – Die Stiftskirche Kaiser Heinrichs III.
 
Zur Teilnahme an den Veranstaltungen
ist eine Anmeldung erforderlich (s. oben).
 
Bitte beachten Sie die jeweils geltenden Corona-Regeln!
 
Das Vortragsprogramm zum Stadtjubiläum 1100 Jahre Goslar finden Sie hier.
  

 

„Das bürgerliche Brauwesen im Mittelalter

und in der frühen Neuzeit“

 

Der Online-Vortrag von

Dr. Thomas Kellmann

für den Geschichtsverein Goslar e.V. 

 

ist auf dem YouTube-Kanal des NLD

https://youtu.be/Oz44T5oToMs

eingestellt.

  

Kurz vor dem hundertsten Geburtstag des Geschichtsvereins Goslar überrascht das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (NLD) Hannover unseren Verein: Herr Dr. Thomas Kellmann, dortiger Ober-konservator, konnte seinen im November 2020 geplanten Vortrag „Das bürgerliche Brauwesen im Mittelalter und in der frühen Neuzeit“ pandemiebedingt nicht in Goslar halten. Diesen Vortrag hat das Landesamt mit Herrn Dr. Kellmann aufgezeichnet und ihn als Online-Vortrag für den Geschichtsverein Goslar e.V eingestellt.
 
Der Vortrag steht für Sie, wenn Sie lieber lesen als zuhören, als PDF-Datei bereit. Die PowerPoint-Präsentation mit den dazu gehörigen Bildern finden Sie hier.
 
Das Braudielenhaus, wie es bis in das 17. Jahrhundert zum Hausbrauen der brauberechtigten Bürger verwendet wurde, erstreckte sich in seiner Verbreitung über den gesamten mitteleuropäischen Raum. Als besonderer Bautypus war es auch in Goslar vertreten. Am Beispiel der Bier- und Hansestadt Einbeck mit ihren 723 Hausstellen mit Braugerechtigkeit noch im Jahr 1616 wird diese Einwicklung von den Anfängen bis zur Einrichtung fester Brauhäuser beschrieben. Das Braudielenhaus löste seit dem 14. Jh. ältere, mittelalterliche Hausformen wie den Saalgeschossbau und Zwischenformen wie das Vorderhaus mit Kemenate nach und nach ab.
 
Wie funktionierte dieses Haus, wo wurde das Braumalz gedarrt, wo wurde der Sud gebraut, wo fand die Gärung statt, wo kochte und wohnte die Familie des Brauers? Der Hausbestand in Einbeck mit rund 100 erhaltenen Braudielenhäusern, 50 Dachwerken und 500 Gewölbekellern gibt den Blick frei auf den bürgerlichen Reichtum, bevor die Landesherren und der Dreißigjährige Krieg im 16./17. Jh. diese Phase bürgerlichen Reichtums beendeten.
 

  

Das Manuskript des ausgefallenen Vortrags am 2. April 2020 von

 

Clemens Cornelius Brinkmann: 
Überleben und Profitieren im Dreißigjährigen Krieg –
Der Fall des Goslarer Bürgermeisters
Henning Cramer von Clausbruch (*1584 -†1646)
 
hat uns Herr Brinkmann freundlich zum Lesen bereitgestellt.
 

 

In der Goslarschen Zeitung erschienene Artikel

zu unseren Vorträgen

haben wir für Sie im "Presse-Echo" zusammen gestellt.

 


  

Hier finden Sie unsere Programm-Hefte der vergangenen Jahre:

 

Vortrags-Programm 2020

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– Vortrags-Programm 2019 –

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Vortrags-Programm 2018

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Vortrags-Programm Herbst 2017

 

– Vortrags-Programm Frühjahr 2017 –

 

 

 

 

 

 

Geschichtsverein Goslar e. V. –St. Annenhaus– Glockengießerstr. 65 – 38640 Goslar
info@gv-goslar.de – Tel.: 0 53 21 – 3 18 27 57